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Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e.V. | Koblenz

Harthausen – Eine besonders schwere Art der Brandstiftung

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Die Ereignisse von Harthausen lassen mich seit Samstag nicht mehr los. So wird es sicherlich vielen Feuerwehrkameraden gehen, die davon gehört haben. Meine Sorge um die verletzten Einsatzkräfte mischte sich mit Wut als die ersten Vermutungen laut wurden, dass der Brand offensichtlich vorsätzlich gelegt wurde.

Ich bin kein Jurist, aber meiner Meinung nach ist das eine besonders schwere Art der Brandstiftung. Die Polizei wird den oder die Täter ermitteln. Das Gericht wird die richtigen und gerechten Strafen verhängen. Davon bin ich überzeugt!

Solche Taten kann ich nicht verstehen. Warum haben der oder die Täter den Brand gelegt? Sind die krank im Kopf? Haben sie sich zuvor Gedanken gemacht, dass sie mit ihrer Tat die Gesundheit und das Leben vieler Menschen leichtfertig gefährden? Die Antworten wird es hoffentlich bald geben, weil sich die Opfer, die Anwohner und Betroffenen sowie viele Feuerwehrangehörige die gleichen und ähnlichen Fragen stellen.

Zehn der 16 verletzten Feuerwehrkameraden befinden sich derzeit noch im Krankenhausen. Ich wünsche Euch, von dieser Stelle, eine gute und möglichst schnelle Genesung!

Es grenzt für mich an ein Wunder, dass niemand tödliche Verletzungen erlitten hat. Die Explosionen, die glutroten Feuerbälle und herumfliegende Gegenstände – die Bilder erinnern eher an ein Kriegsgebiet oder an einen Kinofilm – aber es hat sich in der Vorderpfalz abgespielt. Eine schöne Region, die ich mit Wein, Landwirtschaft und schönen Orten in Verbindung bringe. Für mich irgendwie immer noch Unglaublich.

Viele Anwohner und Betroffene haben das Ereignis einerseits unverletzt überstanden. Andererseits gibt es viele Sachschäden. Ob Gebäude sogar abgerissen werden müssen, das wird sich vermutlich in den nächsten Tagen herausstellen. Einige private und berufliche Existenzen sind sogar gefährdet, lauteten einige Medienmeldungen. Auch diese Vorstellung erhöhen sowohl meine Wut als auch mein Unverständnis gegenüber den Tätern.

Bei Facebook und auf diversen Websites gibt es zwar bereits viele Kommentare und Diskussionen, die sich mit dem Unglück auseinandersetzen. Trotzdem könnt ihr hier gerne einen Kommentar und/oder Genesungswünsche hinterlassen.

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Harald Laier

Autor: Harald Laier

Harald Laier, Jahrgang 1979, trat 1990 in die damals neu gegründete JF Otterberg ein. 1995 kam im Alter von 16 Jahren der Übertritt in die aktive Wehr. Der Gruppenführer kümmert sich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Der Blogger schrieb bereits Beiträge für das FWNetz und Feuerwehr-Weblog.org. Harald bei Twitter und Facebook.

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