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Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e.V. | Koblenz

Danke, liebe Arbeitgeber!

| 1 Kommentar

Ich bin heute über einen Facebook-Post gestolpert. Das THW bedankte sich bei den Arbeitgebern, die Angehörige der Organisation während des diesjährigen Hochwassers freigestellt hatten. Wie im Feuerwehr-Bereich gab’s auch Chefs, die leider keine Arbeitnehmer freistellten. Schade!

Das „Dankeschön“ ist auf jeden Fall berechtigt und bewegt hoffentlicht alle Arbeitgeber, dass beim nächsten „Notfall“ oder „Jahrhunderthochwasser“ wieder notwendige Helfer freigestellt werden.

Auch im Feuerwehr-Bereich gibt es eine ähnliche Möglichkeit, dass man den hilfsbereiten Arbeitgebern „Danke“ sagt. Partner der Feuerwehr gibt es schon seit über zehn Jahren, aber ist meiner Meinung nach aktueller denn je. Bei einer eigenen Veranstaltung oder einem Kameradschaftsabend kann man den vorbildlichen Chefs im Beisein der Medien die Auszeichnung überreichen.

Wie sind Eure Erfahrungen? Gibt es Probleme bei der Freistellung? Eure Antworten könnt Ihr gerne als Kommentar hinterlassen.

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Harald Laier

Autor: Harald Laier

Harald Laier, Jahrgang 1979, trat 1990 in die damals neu gegründete JF Otterberg ein. 1995 kam im Alter von 16 Jahren der Übertritt in die aktive Wehr. Der Gruppenführer kümmert sich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Der Blogger schrieb bereits Beiträge für das FWNetz und Feuerwehr-Weblog.org. Harald bei Twitter und Facebook.

Ein Kommentar

  1. Mein Arbeitgeber ist dieser Hinsicht auch sehr großzügig. Sei es zu Einsätzen oder zu Lehrgängen. Auch bei meinen früheren Arbeitgebern war das so. Nur muß man immer abwägen, ob nicht doch betriebliche Belange dagegen stehen und notfalls mal einen Einsatz ausfallen lassen. Im Zweifel lieber nochmal den Vorgesetzten fragen, als einfach zu verschwinden. Hilfreich ist hier die vorherige Absprache und Erlaubnis vom Betrieb, wie man sich bei Alarm und bei Lehrgängen zu verhalten hat.
    Für manche Feuerwehrleute, besonders für die Jüngeren, kann es hilfreich sein, wenn die Betriebe, bzw. die Vorgesetzten eine entsprechende Info von der Wehrleitung zur Hand haben, wie mit der Freistellung umgegangen werden kann.
    Es ist nicht immer selbstverständlich, dass die Unternehmen wiessen, wie sie den Verdienstausfall zurück bekommen, wie denn die rechtliche Situation ist, warum denn ausgerechnet Herr Müller bei der Feuerwerhr ist.. Er ist doch mein Mitarbeiter und warum hat denn die Gemeinde keine Berufsfeuerwehr 🙂 Hier werden manchmal die Feuerwehrleute alleine gelassen und haben unter Umständen auch Angst, das Thema Ehrenamt anzusprechen. Besonders zu Anfang der beruflichen Karriere. Ich denke, oft gibt es Barrieren durch Unwissenheit. Aber wenn man aufeinander zu geht und offen darüber spricht, wird die Akzeptanz der Arbeitgeber größer werden.
    Und ein Dankeschön, bestenfalls sogar mit einer Plakette „Partner der Feuerwehr“ macht sich immer gut. Selbst ein nettes Schreiben könnte schon das Verhältnis Arbeitgeber – Feuerwehr erheblch verbessern. Es ist eben nichts selbstverständlich…

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