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Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e.V. | Koblenz

3,9 für unerwartete Ereignisse

| 1 Kommentar

Einer meiner Lieblings-Rubriken in der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ ist der wöchentliche „Ratgeber Medien“. Insbesondere der Bericht des Chefredakteurs Michael Garthe erfreut mich immer wieder, weil er hinter die Kulissen der Zeitungswelt blickt.

In der heutigen Ausgabe berichtet Garthe u.a. über die Ergebnisse einer Leserbefragung. Im November 2013 wurden Rheinpfalz-Abonnenten zu 23 Themenbereiche befragt, die sie mittels einer Skala von 1 für „interessiert nicht“ bis 5 = „interessiert sehr“ bewerteten. Mit 4,0 lag das Wetter in der Region auf Platz 1. Direkt dahinter mit 3,9 die „unerwarteten Ereignisse“. Dazu zählen u.a. Glücksfalle, Unfälle und Kriminalität.

Für mich (mal wieder) die Bestätigung, dass sich die Bevölkerung für die Arbeit der Feuerwehr interessiert. Gerade die Einsätze, ob Gebäudebrand oder Verkehrsunfall, ob Tierrettung oder PKW-Brand – die Bevölkerung ist interessiert. Dieses Interesse sollte man daher als Feuerwehr nutzen, um beispielsweise die örtlichen Medien mit entsprechenden Informationen zu versorgen.

Nicht zu vergessen die Amtsblätter bzw. kostenlosen Wochenzeitungen. Obwohl es manchmal heißt „da schaut niemand rein“ kann ich eher vom Gegenteil berichten. Gerade diese Zeitungen werden gelesen, weil sie kostenlos sind. Auch im Zeitalter des Internets sollte man daran denken, dass sich nicht die komplette Bevölkerung über dieses Medium mit Neuigkeiten versorgt.

Stichwort Leserbefragung: Gerade wenn man eine eigene Internetseite hat kann man mit zwei Methoden eine Leserbefragung durchführen. Zum einen die sichtbare Umfrage, z.B. die aktuelle Umfrage zur Presse- und Medienarbeit der eigenen Wehr. Zum anderen bietet die Webstatistik ein Anhaltspunkt dafür, welche Berichte und Angebote wie stark und oft genutzt werden.

Eure Erfahrungen, Meinungen usw. gerne als Kommentar.

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Harald Laier

Autor: Harald Laier

Harald Laier, Jahrgang 1979, trat 1990 in die damals neu gegründete JF Otterberg ein. 1995 kam im Alter von 16 Jahren der Übertritt in die aktive Wehr. Der Gruppenführer kümmert sich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Der Blogger schrieb bereits Beiträge für das FWNetz und Feuerwehr-Weblog.org. Harald bei Twitter und Facebook.

Ein Kommentar

  1. 100 % richtig!
    Nicht zu vergessen die Amtsblätter bzw. kostenlosen Wochenzeitungen. Obwohl es manchmal heißt “da schaut niemand rein” kann ich eher vom Gegenteil berichten. Gerade diese Zeitungen werden gelesen, weil sie kostenlos sind. Auch im Zeitalter des Internets sollte man daran denken, dass sich nicht die komplette Bevölkerung über dieses Medium mit Neuigkeiten versorgt.

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