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Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e.V. | Koblenz

WordPress im Feuerwehreinsatz (3)

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WordPress Logo Quelle: http://wordpress.org/about/logos/

Zuerst ein Rückblick auf die Themen des zweiten Teils:

  • Webhoster finden
  • Themes, Plugins und Widgets
  • WordPress installieren
  • Die „Spielwiese“

Starten wir in den dritten Teil der Serie.

Der Unterschied zwischen Seiten und Beiträgen

In WordPress gibt es grundlegend zwei Möglichkeiten, wie man seine Informationen veröffentlichen kann. Zum einen gibt es die Seiten und zum anderen die Beiträge. Als Seite empfehle ich alle „statischen Inhalte“, wie Impressum, Kontakt oder Fahrzeuge, reinzustellen. Hingegen sollte man als Beiträge alle „dynamischen Inhalte“, wie Einsätze, Aktivitäten oder Nachrichten, veröffentlichen. Ein großer Unterschied ist, dass die (aktuellen) Beiträge im Feed berücksichtigt werden.

Die statischen Inhalte ändern sich nie bis selten. Die dynamischen Inhalte sind aktuell, also wird auch pro Ereignis ein eigener Beitrag verfasst und online gestellt.

Bilder und andere Elemente einbinden

elmastudio.de: Der WordPress Medien-Uploader und Tipps für Bilder-Galerien in WordPress

Neben Bildern gibt es noch zwei Elemente, die man öfters einbindet (so meine Erfahrung): Zum einen sind es Shortcodes und zum anderen Elmente anderer Websites. Mit Shortcodes kann man eigene Elemente oder Informationen einfügen, ohne dass man beispielsweise das Template (Seitenaufbau) ändern muss. Im Zusammenhang mit Plugins gibt es manchmal Shortcodes, z.B. bei Kontaktformularen. Dadurch kann man „den eigenen Vordruck“ öfters verwenden und muss es nur an einer Stelle ändern. Ähnlich bei Informationen. So kann man z.B. Kontaktdaten an einer Stelle erfassen und ändern. Jedoch sind die x-beliebigen Ausgabestellen immer aktuell und müssen nicht einzeln geändert werden. Beispiel: Kontaktinformationen zum Webmaster, die man sowohl im Impressum als auch auf einer eigenen Kontaktinfoseite anzeigen will. Ändert sich der Webmaster, dann muss man den Namen usw. nur einmal ändern.

Elemente anderer Websites sind beispielsweise Youtube-Videos. Bei fast jedem Video findet man den Punkt Teilen mit dem Unterpunkt Einbetten. Ein Code wird angezeigt, den man anpassen kann. So kann die Größe geändert werden. Den Code kopieren und im Modus „Text“ an die gewünschte Stelle einfügen. Entwurf speichern und in der Vorschau anschauen. Ggf. muss man den Code anpassen bzw. ändern, damit „alles passt“.

Blog – ja oder nein?

Für mich persönlich ist diese Frage schnell beantwortet. Nein. Für mich ist eine Website, mit der ich die Arbeit meiner Feuerwehr vorstellen möchte, kein Blog. Zwar soll es Feuerwehren geben, die ihre Internetpräsentationen als Blog führen, aber ich persönlich finde diesen Weg falsch. Zudem habe ich eine Website einer solchen „Blog-Feuerwehr“ noch nicht entdeckt. Für entsprechende Hinweise im Voraus vielen Dank!

Sollte man sich für einen Feuerwehr-Blog entscheiden, dann muss man sich zum einen mit Plugins gegen Spam-Kommentare schützen. Akismet ist Bestandteil der WordPress-Installation. Mit Antispam Bee habe ich auch schon gute Erfahrungen gemacht.

Entscheidet man sich gegen einen Feuerwehr-Blog, dann sollte man die Kommentare bei den Seiten und Beiträgen entfernen. Dazu mehr im nächsten Teil, Abschnitt „Child-Theme“.

Wie baue ich meine Website auf?

Bevor man sich mit dem Aufbau seiner Website beschäftigt muss zuvor die Frage geklärt werden, welche Informationen man zeigen will. Für mich gehören auf eine Feuerwehr-Homepage mindestens folgende Bereiche:

  • Einsätze
  • Fahrzeuge
  • Nachrichten/Aktivitäten
  • Mitmachen (Informationen zum Eintritt in aktive Wehr, Jugendfeuerwehr usw.)
  • Impressum (rechtlich vorgegeben)

Natürlich kann man diese Bereiche noch ergänzen. So empfehle ich unter dem Blickpunkt „Aufbau“ mal verschiedene Feuerwehr-Website anzuschauen. Wie haben die ihre Seiten aufgebaut? Was ist gut? Was ist schlecht?

In diesem Zusammenhang sollte man auch die Frage klären, ob man mit Seiten oder Beiträgen arbeitet. Siehe: Der Unterschied zwischen Seiten und Beiträgen

Auch die Zahl der Ebenen ist wichtig. Beispiel: Einsätze. Man unterteilt nach Jahren und kommt dann zu einer Übersicht. Diese zwei Ebenen sind ausreichend. Maximal drei Ebenen würde ich zulassen, weil je mehr Ebenen desto eher fühlt sich der Besucher wie in einem Labyrinth gefangen. Auch eine Art „Straßenschild“, also ein Hinweis, wo man sich gerade befindet, ist sinnvoll. Im nächsten Teil werde ich dazu ein geeignetes Plugin vorstellen.

Der vierte (und vorerst letzte) Teil der Serie erscheint Anfang März und wird sich mit folgenden Themen befassen:

  • Datensicherung
  • Nützliche Plugins
  • Child-Theme
  • Einbindung von Social-Media
  • Selbstüberprüfung
  • Alternativen
  • Nützliche Seiten rund um WordPress

An dieser Stelle nochmals der Hinweis, dass man Fragen und Anmerkungen gerne als Kommentar posten kann.

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Harald Laier

Autor: Harald Laier

Harald Laier, Jahrgang 1979, trat 1990 in die damals neu gegründete JF Otterberg ein. 1995 kam im Alter von 16 Jahren der Übertritt in die aktive Wehr. Der Gruppenführer kümmert sich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Der Blogger schrieb bereits Beiträge für das FWNetz und Feuerwehr-Weblog.org. Harald bei Twitter und Facebook.

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