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Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e.V. | Koblenz

Festschriften noch zeitgemäß?

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Symbolbild Festschriften

Symbolbild Festschriften

Im Jahr 2002 feierte meine Feuerwehr den „150. Geburtstag“. Damals erstellte ich, zusammen mit weiteren Feuerwehrangehörigen, die Festschrift. Ich kann mich noch gut daran erinnern: Es war viel Arbeit, bis alle Texte und Bilder zusammengetragen waren. Dazu noch die Werbekunden gewinnen und das Layout mit der Druckerei klären. Leider wurden nicht so viele Festschriften verkauft wie anfangs gedacht. Zwei volle Pakete stehen noch heute in meiner Feuerwehr.

Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2015. Ich bin inzwischen der Meinung, dass eine Festschrift nicht mehr zeitgemäß ist. Meine Gründe:

  • Es ist viel Arbeit, die man – gerade vor einem Jubiläum – anders investieren kann.
  • Die Festschriften werden nur selten gelesen.
  • Die Werbegelder bzw. Spenden kann man sinnvoller verwenden.

Was kann man anstatt einer Festschrift machen?

Natürlich gibt es auch hier viele Möglichkeiten. Einige Beispiele:

  • Eine eigene Homepage erstellen oder die vorhandenen Seiten überprüfen und ggf. aktualisieren.
  • Ein oder mehrere Videos über die Feuerwehr erstellen. Die Videos kann man online und / oder am Tag der offenen Tür zeigen.
  • Eine Galerie mit alten Bildern als Video erstellen.

Fazit

Die Frage, eine Festschrift erstellen oder nicht, muss jede Feuerwehr für sich beantworten. Ich empfehle es, aus den bereits genannten Gründen, keiner Wehr mehr. Vielmehr sollte man die Zeit und das Personal für Projekte stecken, die auch noch nach dem Tag X interessant sind und man gebrauchen kann.

Eure Erfahrungen, Meinungen usw. gerne als Kommentar.

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Harald Laier

Autor: Harald Laier

Harald Laier, Jahrgang 1979, trat 1990 in die damals neu gegründete JF Otterberg ein. 1995 kam im Alter von 16 Jahren der Übertritt in die aktive Wehr. Der Gruppenführer kümmert sich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Der Blogger schrieb bereits Beiträge für das FWNetz und Feuerwehr-Weblog.org. Harald bei Twitter und Facebook.

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